Mistel

Die Mistel, Heilpflanze des Jahres 2003, besitzt den Inhaltsstoff Viscotoxin, der möglicherweise krebshemmend wirktAllgemeines
Die Mistel, Viscum album, zählt zu den ungewöhnlichsten Pflanzen.

Sie wächst als Halbschmarotzer auf Laub- und Nadelbäumen und bildet dort kugelige, immergrüne Büsche. Ihre Blütezeit liegt im Frühling, ihre Früchte reifen aber erst im Winter.

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Orange

Es gibt eine Vielzahl verschiedener Orangen-Sorten, die vor allem eines gemein haben: Sie sind kleine Vitamin-C-BombenAllgemeines
Die Orange (Apfelsine) verrät uns schon durch ihren Namen, wo sie ursprünglich beheimat war: Der Wortstamm „sine“ leitet sich nämlich von „sinensis“ ab, dem lateinischen Wort für chinesisch. In ihrer Heimat Südchina wurde die leckere Zitrusfrucht schon vor 3000 Jahren sehr geschätzt.

Doch es dauerte sehr lange, bis sich die Apfelsine ihren Weg nach Europa bahnte. Erst 1553 gelangten die ersten Apfelsinenbäumchen nach Europa, wo sie zunächst ausschließlich der Zierde fürstlicher Gärten dienten. Dort wurden sie in besonderen Gewächshäusern gezüchtet, den sogenannten Orangerien. Spanien war Ende des 18. Jahrhunderts das erste Land, das auch ertragreichen Apfelsinenanbau betrieb.

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Pfefferminze

Das aus den Blättern der Pfefferminze gewonnene ätherische Öl besteht bis zu 60 % aus MentholAllgemeines
Die Pfefferminze ist die meist gebräuchlichste unter den Minzen. Wegen ihres Aromas und ihrer natürlichen Heilkraft eignet sie sich wie keine andere Minze vor allem für die Teebereitung und die Herstellung von Minzöl.

Es gibt einige verwandte Kulturen, die bei uns auch wild wachsend anzutreffend sind. Diese enthalten aber wesentlich weniger an ätherischen Ölen, als die „echte“ Pfefferminze, Arzneipflanze des Jahres 2004. Entdeckt wurde sie vor über 300 Jahren durch Zufall in England. Sie wächst nicht wild, sondern ist eine Kreuzung aus verschiedenen wild vorkommenden Minzen. Es gäbe Sie also heute schlichtweg nicht, hätten sie ihre Entdecker nicht von Anfang an kultiviert.

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Primel (Schlüsselblume)

Die Wirkstoffe der Primel sind in den Blüten und vor allem in den Wurzeln enthaltenAllgemeines
Die Primel (auch Schlüsselblume genannt) ist vorwiegend im westeuropäischen Raum zu finden. Dort wächst die wohlriechende Pflanze mit dem honigartigen Duft bevorzugt auf mageren ungedüngten Wiesen in Kalkgebieten, auf Bergwiesen und an Weges- und Waldrändern. Achtung:

Es gibt unzählige verschiedene Primelgewächse, aber nur die Primula veris oder die „echte Schlüsselblume“ ist arzneilich wirksam.

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Quendel

Der Hauptwirkstoff ist beim Quendel das ätherische Öl mit krampflösenden und desinfizierenden EigenschaftenAllgemeines
Quendel, auch Feldthymian, Bergthymian oder Kundelkraut genannt, ist ein Lippenblütengewächs. Er bevorzugt trockene steinige Orte, wie Böschungen, Wegränder und trockene sonnige Waldwiesen. Er wächst sogar auf Felsen und Mauern.

Die Blütezeit dauert von Mai bis August. Die Pflanze, besonders aber die purpurroten Blüten und die Blätter, enthalten viel ätherisches Öl und duften daher stark und charakteristisch.

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